Andrásfa

Andrásfa ist ein Dorf im Kreis Vasvár im Komitat Vas.

Geografie: Andrásfa liegt 12 km südlich von Vasvár, der nächstgelegenen Stadt, und 16 km nördlich von Zalaegerszeg, am südlichen Teil des Kemeneshát, zwischen dem Sárvíz und seinen kleineren Nebenflüssen, an der Grenze der Komitate Vas und Zala. Die Siedlungsstruktur ist ein hügeliges Dorf.

Die Nachbardörfer sind Petomihályfa 3 km im Norden, Hegyhátszentpéter 5 km im Norden und Telekes 4 km im Südwesten. Es gibt regelmäßige Busverbindungen zu diesen Städten und benachbarten Dörfern. Es gibt keine Bahnverbindungen.

Verkehr: Die Hauptstraße, die durch die Gemeinde führt, ist die Straße 7404, die auch vom Komitatssitz Zalaegerszeg und von der Hauptstraße 76 aus erreichbar ist. Das Verwaltungsgebiet wird auch durch die Straße 7442 erschlossen, die von der Hauptstraße 74 erreichbar ist.

Geschichte: An seinen Grenzen wurden prähistorische archäologische Funde gemacht.

Die erste erhaltene schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1404 (Andreasfalua), aber wahrscheinlich existierte sie schon in der Árpád-Zeit.

Im Jahr 1450 Poss. Andafalwa, im Jahr 1461 Poss. Andreasfalwa im Jahr 1461 und Andrasfalua im Jahr 1463.

In chronologischer Reihenfolge war es der Besitz der Familien Hidvégi, Gersei, Petho, Bolla und dann Farkas.

Nach András Vályi "ANDRÁSFA. ungarisches Dorf in Vas Vármegye, im Besitz des Grafen Forgács und anderer Herren, seine Einwohner sind Katholiken, liegt zwischen den Hügeln in der Nähe des Gewässers Mór, das Dorf selbst liegt auf einem flachen Platz, sein Boden ist mittelmäßig, sein Unkraut ist ausreichend, seine Wiesen, Weiden und Wälder sind ausreichend, es ist ein Dorf erster Klasse."

Nach der Beschreibung von Elek Fényes "liegt Andrásfa im südöstlichen Teil des Komitats Körmend von Vas, seine Grenzen sind die Ortschaften Peto Mihályfa und Péterfa in der Nacht, Dienesfa im Osten, Lakhegy, Komitat Zala im Süden, und Alsó Telekes und Ó-Sárvize im Westen. Der westliche Teil der Gemeinde liegt an einem nach Osten ausgerichteten Hang und der östliche Teil auf einem Plateau. Die Ausdehnung ist noch nicht vermessen, dürfte aber etwa 2500 Acres betragen, abgesehen von 86 Acres gemeinsamer Berek, die derzeit vermessen werden. Es hat eine große Wiese, - einen Weinberg, der, da er auf einem niedrigen Hügel liegt, und die steinige Natur des Bodens, sauren Wein produziert, aber wenn er ein paar Jahre gehalten wird, wird ein gutes Getränk. Auf dem Ackerland werden alle Arten von Feldfrüchten angebaut, vor allem Roggen und Gerste, und es ist auch eines der geeignetsten Gebiete für den Anbau von Luzerne und Klee. - Die Gesamtzahl der Einwohner beträgt 400 Seelen, die in 62 Häusern wohnen, von denen 7 jüdisch sind, die übrigen sind von der R.C., nur zwei von ihnen sind Landarbeiter und diese stehen unter Vertrag. 20 Söldner und zwei Herren, die übrige Zahl besteht teils aus Adeligen, teils aus Freien, die alle Ungarn sind."

In der Monographie von Vas vármegye "Andrásfa, ungarisches Dorf, Kreisstadt, mit 80 Häusern und 615 r. kath. und ág. ev. Einwohnern. Das Postamt ist lokal, das Telegrafenamt ist in Gyorvár. In seinen Grenzen wurden Artefakte aus der Steinzeit gefunden. Seine katholische Kirche ist sehr alt. Seine Grundherren waren die Familien Bolla und Farkas."

Im Jahre 1910 hatte es 720 ungarische Einwohner.

Bis 1990 gehörte es zum Gemeinderat von Gyorvár, seither ist es selbständig.

Das Postamt wurde 2007 geschlossen; seitdem wird es von einem mobilen Postdienst bedient.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 erklärten sich 95,3 % der Einwohner als ungarisch, 1,4 % als deutsch, 0,4 % als ukrainisch (3,2 % machten keine Angaben; aufgrund von Doppelidentitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die religiöse Aufteilung war wie folgt: römisch-katholisch 78,8 %, reformiert 1,1 %, evangelisch 1,1 %, griechisch-katholisch 0,7 %, konfessionslos 6,5 % (11,9 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Kirche: Die römisch-katholische Kirche wurde 1732 im Barockstil erbaut.


Größere Karte anzeigen

Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Darinko, gemeinfrei.



Disclaimer

Einige Texte sind von der freien Wikipedia kopiert und angepasst worden. Die allermeisten Bild- und Mediendateien sind aus eigener Quelle und können auf Anfrage für eigene Webseiten verwendet werden. Sollten sich dennoch Bild- oder Mediendateien auf dieser Seite finden, welche einen Copyright unterliegen, so bitte ich um Verständigung per Email office@nikles.net, damit ich einen Copyright-Vermerk bzw. Weblink anbringen kann, bzw. auf Wunsch die Bild- oder Mediendateien löschen kann.

Kontakt

Bevorzugte Kontaktaufnahme ist Email.

Telefax: 03322/44384
Email: office@nikles.net
Website: www.nikles.net

Günter Nikles,
Josef Reichl-Straße 17a/7,
A-7540 Güssing
Österreich