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Ivánc (Iweinstal)

Ivánc (dt.: Iweinstal) ist ein Dorf im Komitat Vas, im Kreis Körmend. Ivánc ist ein kleines Dorf am Tor der Örség, das auf eine fast 800-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Geografie: Ivánc liegt im Nationalpark Örség, an der Straße 7451, die Csákánydoroszló mit Öriszentpéter verbindet. Die Straße 7449 endet im südlichen Teil des Verwaltungsgebiets, wo sie bei Pankas von der Straße 7411 abzweigt und der Strecke Kisrákos-Viszák folgt.

Die nächstgelegenen Nachbarsiedlungen sind Hegyhátszentmárton, nur 2 km westlich, und Felsömarác im Osten.

Verkehr: Durch Ivánc verläuft die Landstraße Nr. 7451. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich ungefähr fünf Kilometer nördlich in Csákánydoroszló.

Geschichte: Der Ort wurde erstmals 1353 urkundlich erwähnt.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 bezeichneten sich 85 % der Einwohner als Ungarn, 2,9 % als Deutsche, 0,7 % als Slowenen (14,9 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die Religionszugehörigkeit verteilte sich wie folgt: römisch-katholisch 60,9 %, reformiert 3,4 %, evangelisch 0,9 %, konfessionslos 2,3 % (31,9 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Gardisten-Gedenksäule: Gedenksäule für die Gardisten anlässlich der Ungarischen Revolution 1848/1849 (Ivánci Nemzetörök emlékoszlop).
Gedenktafel Ferenc Kresznerics: Gedenktafel für Ferenc Kresznerics (Kresznerics Ferenc emléktábla)
Gedenktafel Lajos Kossuth: Gedenktafel für Lajos Kossuth (Kossuth emléktábla)
Heimatmuseum: (Helytörténeti Múzeum)
Hl. Nepomuk: Standbild des heiligen Johannes Nepomuk (Nepomuki Szent János szobor). Bemalte Steinskulptur im Stil des provinziellen Barocks, die 1818 in einem Park am Straßenrand auf einem reich geschnitzten Sockel mit vorspringender Platte und einem gezackten Kopfstück auf einem plattenförmigen Sockel aufgestellt wurde. Stehender Heiliger in priesterlichem Ornat ( Messgewand, spitzenbesetzter Talar, Schnurfries, Kragen, Biretta, Schuhe), die rechte Hand auf der Brust, die rechte Hand auf einem Kruzifix auf einem Palmzweig, die linke Hand im Obergriff am Kreuzesstamm, den Blick über den Korpus gerichtet. Auf der Vorderseite des Plakats ist neben dem lateinischen Namen des Heiligen das Monogramm der Erbauer der Statue eingraviert, während das Jahr der Errichtung der Statue in römischen Ziffern angegeben ist.
Kirche St. Nikolaus: Szent Miklós templom. Die römisch-katholische Kirche St. Nikolaus befindet sich an der Straße 7451 in Ivánc und wurde 1913-1914 erbaut.
Kreuz: Holzkreuz (1920-2014) neben der Kirche St. Nikolaus (Straße 7451). Die Inschrift lautet: "MAGYAR LEGYEN HITED ÉS LÉSZEN ORSZÁGOD 1920-2014".
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal befindet sich an der Straße 7451 neben der Kirche St. Nikolaus (Szent Miklós templom) in Ivánc.
Schloss Sigray: (Sigray-kastély) Das Herrenhaus am nördlichen Ende von Ivánc wurde bereits in den Jahren 1337, 1419 und 1463 urkundlich erwähnt. Das Schloss wurde 1745 von Baron Károly Sigray im spätbarocken Stil errichtet. 1896 wurde das Schloss um einen Stock aufgestockt. Um das Jahr 1870 wurde das Äußere im eklektischen Stil und 1920 das Innere im Jugendstil umgebaut. An der Fassade befindet das Sigray-Wappen. Der Park wurde 1986 zum Naturschutzgebiet erklärt. Im Schlosspark steht ein 300 Jahre alter Tulpenbaum. Das Schloss ist eine soziale Einrichtung und öffentlich nicht zugänglich.
Skulpturenmuseum: (Milleniumi Kert), das Museum befindet sich im Zentrum von Ivanc, an der Kossuth Lajos u.
Steinernes Kreuz: Das Steinkreuz mit der Jahreszahl 1927 an der Straße 7451 neben der Kirche St. Nikolaus (Szent Miklós templom) erinnert an Huszár Sándor und Kiss Eszter.

Persönlichkeiten:
Ferenc Kresznerics: (Ivánc, 24. Februar 1766 - Alsóság, 18. Januar 1832) Wörterbuchautor, Lehrer, Wissenschaftler und katholischer Priester.
Graf Antal Sigray: (Ivánc, 12. Mai 1879 - New York, 26. Dezember 1947) war ein Politiker und das letzte männliche Mitglied der Familie Sigray.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Nxr-at unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, Pasztilla aka Attila Terbócs unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, Google Maps und Wappen, gemeinfrei.



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