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Jakabháza (Jakobshof)

Jakabháza (deutsch: Jakobshof, auch Jokashof) ist ein Ortsteil von Szentgotthárd, einst ein selbständiges Dorf, heute befindet es sich im Kreis Szentgotthárd des Komitats Vas.

Geografie: Der Ortsteil befindet sich 7 km nordöstlich des Stadtzentrums von Szentgotthárd, an der Hauptstraße Nr. 8.

Geschichte: Das Dorf wurde erstmals 1437 als Jacabhaza erwähnt. Benannt wurde es nach seinem ehemaligen Grundbesitzer namens Jacab. Im Jahr 1467 wird es als Jacabhaza erwähnt. Es war eine kleine Adelssiedlung, wie aus dem Steuerregister von 1538 hervorgeht.

Nach András Vályi "JAKABHÁZA. Jakobshof. Dorf des Grundherrn von Vas Várm. Herr Saller, seine Einwohner sind Katholiken, liegt eine halbe Meile von St. Gothard, das Dorf von Ober-Rönök, die Wiese ist genug und gut, es hat Weide und Bäume."

Nach Elek Fényes, "Jakabháza, (Jakobshof), ein deutsches Dorf im Komitat Vas, 238 kath. Einwohner. Gute kleine Grenze. Fettwiesen. Wald. F. u. gr. Festetics Tasziló, Rosty, s. m."

In der Monographie von Vas vármegye "Jakabháza, mit 44 Häusern und 330 ungarisch und deutsch sprechenden Bewohnern der römisch-katholischen Religion, in der Nähe der Grazer Bahnlinie. Postamt Rábafüzes, Telegraf Szentgotthárd. Seine Grundherren waren Judita Sallér und danach Graf Zichy Herman." "Hier steht das schöne Schloss des Grafen Emil Korniss, dessen Grundstein Graf Zichy Herman im Jahre 1852 aus einem alten, an gleicher Stelle bestehenden Schloss legte, während die heutige Form von Graf Korniss übernommen wurde. Das Schloss steht am Anfang eines schönen, weitläufigen Parks und seine Fassade überblickt die nahe gelegene Autobahn."

Im Jahre 1910 hatte es 221 Einwohner, überwiegend Deutsche, mit einer bedeutenden ungarischen Minderheit. Sie gehörte zum Bezirk Szentgotthárd des Komitats Vas. Seit 1983 ist es ein Teil von Szentgotthárd.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Friedhofskreuz: Das Friedhofskreuz befindet sich am Friedhof, westlich von Jakabháza gelegen.
Glockenturm: Der Glockenturm befindet sich an der Fö utca in Jakabháza. Die Glocke wurde von Ernest Szabó in Graz im Jahr 1921 hergestellt. Ernest Szabó betrieb in der Wienerstraße in Graz eine Metallgießerei und Dreherei.
Schloss Korniss (Schloss Zichy): Das Schloss Korniss (Graf Emil Korniss), auch Schloss Zichy, wurde im Jahre 1852 unter Verwendung des vorherigen Schlosses gebaut. Das Hauptgebäude des Schlosses wurde bereits 1939 abgerissen. An der Stelle des Schlosses stand bereits ein Gebäude, das abgerissen und stattdessen das Schloss Zichy gebaut wurde. Später wurde es von Graf Emil Korniss wieder aufgebaut. Im Jahr 1939 kaufte die Gräfin Béláné Hadik die Burg von dem neuen Besitzer, dem Kaufmann Ferenc Unger aus Rábafüzes, der die Burg abbaute und die Materialien verkaufte.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: www.nikles.net.



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