Kemeneskápolna

Kemeneskápolna ist ein Dorf in der westtransdanubischen Region, im Komitat Vas, im Kreis Celldömölk.

Geografie: Das Dorf liegt im östlichen Teil des Komitats, am Fuße des Berges Ság in der Kleinen Tiefebene. Die Komitatshauptstadt Szombathely ist etwa 45 Kilometer entfernt, die nächstgelegene Stadt Celldömölk etwa 10 Kilometer.

Die Nachbarorte sind Celldömölk im Nordosten, Celldömölk-Izsákfa im Osten, Köcsk im Süden, Vásárosmiske im Westen und Mesteri im Nordwesten.

Verkehr: Der einfachste Zufahrt auf der Straße ist von Celldömölk aus über die Straße 8433. Von der Hauptstraße 834, die Celldömölk mit Sárvár verbindet, kann man das Dorf erreichen, indem man die Hauptstraße 834 vor Nagysimonyi über Mesteri (Straßen 8431, dann 8432 und 8456), von der Hauptstraße 84 über Gérce-Vásárosmiské (Straßen 8432, dann 8433) oder von der Hauptstraße 84 über Egyházashetye (Straßen 8415, dann 8434) verlässt.

Der öffentliche Straßenverkehr wird durch den Busdienst Volánbus gewährleistet.

Durch die Siedlung führt keine Bahnlinie; die nächste Bahnverbindung ist der Bahnhof Celldömölk, etwa 10 km nordöstlich, der ebenfalls von vier Bahnlinien bedient wird.

Geschichte: Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes geht auf das Jahr 1390 zurück, als Kapolnafelde. Während der Türkenzeit wurde die Siedlung mehrmals verwüstet - sowohl von den Türken als auch von den Deutschen. Es war im Besitz der Familien Széchy und Thurzó, ab 1639 gehörte es den Batthyánys. Im 18. Jahrhundert gliederten sie es in ihre Herrschaft Inta ein.

Bevölkerung: Im Jahr 2001 bezeichneten sich 100 % der Bevölkerung als Ungarn. Bei der Volkszählung 2011 gaben 70,5 % der Einwohner an, Ungar zu sein, 9,1 % Deutsche, 1,1 % Roma (29,5 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein)[11] Die religiöse Verteilung war wie folgt: römisch-katholisch 56,8 %, reformiert 1,1 %, evangelisch 12,5 % (29,5 % machten keine Angaben).

Religion: Nach der Volkszählung von 2001 sind etwa 71 % der Bevölkerung römisch-katholisch und etwa 20 % evangelisch. Etwa 9 % gehören einer unbekannten Religion an oder haben die Frage nicht beantwortet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Evangelische Kirche: Die Kirche gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Alsósági in der Diözese Vasi (esperity) der westlichen (transdanubischen) evangelischen Diözese (diocese) des Episkopats von Vas.
Ökumenische Kapelle: 1995 durch den Umbau des ehemaligen Feuerwehrhauses und des Glockenturms errichtet. Die Kapelle (Fö u. 6.) wurde 2013 renoviert. Die Inschrift lautet: "ÖKOMENIKUS KÁPOLNA ALAPITVA AU ŮR 1995 ČVČBEN ALAPITOTTA KEMENESKŔPOLNA ÖNKORMANYZATA." Deutsch: DIE ÖKUMENISCHE KAPELLE WURDE 1995 VON DER GEMEINDE KEMENESKÁPOLNA GEGRÜNDET.
Römisch-katholische Kirche: Die Kirche gehört zur Pfarrgemeinde Gérce im Bezirk Kemenesalja Esperesi der Diözese Szombathely (Episkopat).
Römisch-katholische Schulkapelle (Patronin der Ungaren).
Sághegyi-Landschaftsschutzgebiet


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Google Maps.



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