Mesterháza

Mesterháza ist ein Dorf im Komitat Vas, im Kreis Sárvár.

Geografie: Das Dorf liegt 15 km nordwestlich von Sárvár, 8 km östlich von Bükfürdö, in der Nähe des Flusses Répce (Rabnitz).

Geschichte: Sie wurde erstmals 1426 als Vesterháza erwähnt. Der Name ist abgeleitet von dem altungarischen Personennamen Vester deutschen Ursprungs. Im Jahr 1433 wird es als Vesteryazya, Vesterhazya erwähnt. 1479 wird es zum ersten Mal als Mesterhaza erwähnt, wie es heute bekannt ist. Es war ein bürgerliches Dorf und erscheint mehrmals als Adelsname in schriftlichen Quellen.

Nach Vályi András "MESTERHÁZA. ungarisches Dorf von Sopron Várm. Landherren von mehreren Herren, seine Einwohner sind Katholiken und Evangelisten, liegt in der Nachbarschaft von Nemes Ladány, und seine Zweigstelle, 4 7/8 Meilen nach Sopron, seine flache Grenze ist zwei Druckseiten, Hafer und Gerste werden auch angebaut, es gibt keine Weberei, Wiesengras ist reichlich, viele Schafe werden gezüchtet."

Nach Elek Fényes, "Mesterháza, ungarisches Dorf, Komitat Sopron, am Rande des Komitats Vas, in der Nähe des Flusses Répce (Rabnitz), Köszeg 3 mfd. 80 kath., 130 evang. Einwohner. Die fruchtbare Grenze von Róna beträgt 978 Morgen, davon Ackerland 590 h., Wiese 251 h., Wald h., Weide 57 ac. Es gibt mehrere Bauernhöfe."

Im Jahr 1910 hatte sie 299 ungarische Einwohner, sie gehörte zum Kreis Csepreg des Komitats Sopron. Das Dorf wurde von der Eisenbahnlinie Sárvár-Répcevis-Felsölászló durchquert, die vom 8. November 1913 bis zum 26. Mai 1974 verkehrte, als die Strecke stillgelegt wurde. Im Zuge der Verwaltungsreform von 1950 wurde es dem Kreis Vas angegliedert.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 bezeichneten sich 93,3 % der Einwohner als Ungarn, 3,4 % als Deutsche, 4 % als Roma (3,4 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die religiöse Aufteilung war wie folgt: römisch-katholisch 64,4 %, reformiert 7,4 %, evangelisch 14,1 %, konfessionslos 2 % (11,4 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
St. Joachims Kirche
Schloss Jekelfalussy: Petöfi-Sándor-Straße 9, restauriert, im Innenhof befindet sich ein Gartenhaus mit Pauken.
Mesterházy-Pál-Villa: Petöfi Sándor utca 15, derzeit in einem ruinösen Zustand.
Ferenc-Mesterházy-Villa: Petöfi Sándor utca 21, unterteilt in Wohnungen.
Mesterházy-Gruft: auf dem Friedhof.

Persönlichkeiten:
Hier wurde am 23. April 1811 geboren und hier starb am 8. Dezember 1854 der ehrenwerte Oberst István Mesterházy. Auf dem Friedhof erinnert ein Obelisk an ihn.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Pan Peter, gemeinfrei und Darinko, gemeinfrei.



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