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Mosonszentmiklós (Sankt Niklas bei Leiden)

Mosonszentmiklós (dt.: Sankt Niklas bei Leiden) ist eine Gemeinde im Kreis Györ im Komitat Györ-Moson-Sopron nahe der Grenze zu Österreich.

Geografie: Das Dorf liegt im Dreieck zwischen Györ, Mosonmagyaróvár und Csorna, etwa 20 km von allen drei Städten entfernt.

Zwei so genannte "Außenbezirke" der Gemeinde sind ebenfalls Teil der Siedlung: Gyártelep, nördlich des Zentrums, und Mosonújhely, noch weiter nördlich, jenseits der Bahnlinie.

Verkehr: Die Hauptstraße des Dorfes ist die 8501, die auf einer Länge von acht Kilometern zwischen Öttevény und Lébény verläuft. Vom Zentrum des Dorfes zweigt die 8504 ab, die über Gyártelep und Mosonújhely zur 147 km langen Autobahn 1 führt. Das Verwaltungsgebiet wird außerdem im Norden von der Straße 8417 durchquert.

Die Autobahn M1 führt über 6 km durch Mosonszentmiklós, ebenso wie die Hauptstraße 1 über etwa einen Kilometer, an die sich die Straße 1402 in Richtung Mecsér und Ásványráró an der Gemeindegrenze anschließt. Die Autobahn hat in Mosonszentmiklós keine Anschlussstelle, aber die nächstgelegene, in Lébény, ist weniger als einen halben Kilometer von der nordwestlichen Grenze der Gemeinde entfernt.

Mit dem Zug ist die Siedlung über die Bahnlinie Budapest-Györ-Hegyeshalom zu erreichen. Der Bahnhof Lébény-Mosonszentmiklós befindet sich im Gebiet von Mosonszentmiklós, in der Nähe von Gyártelep, der Bahnhof Öttevény ist nicht viel weiter vom Zentrum der Siedlung entfernt.

Geschichte: Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung geht auf das Jahr 1208 zurück. Der Name hat sich mehrmals geändert: Er war auch als Szilasszentmiklós, Rábcaszentmiklós, Lébényszentmiklós bekannt. Sein heutiger Name, Mosonszentmiklós, bezieht sich auf die Mosonebene.

Der Stolz des Dorfes ist die Kirche (Ende des 18. Jahrhunderts), die auf einem Hügel in der Dorfmitte erbaut wurde und mit ihrem 47 m hohen Turm und den beiden Kapellen - die rechte Kapelle des Heiligen Kreuzes stammt aus dem 16. Jahrhundert, die linke aus dem Jahr 1929 - einen beeindruckenden Anblick bietet. Diese Art von Kirchhof ist einzigartig im Land. Die Kirche wurde zwischen den beiden Weltkriegen von Joseph Pandur gemalt. Die während des Zweiten Weltkriegs entstandenen Schäden wurden von dem aus dem Dorf stammenden Maler József Samodai behoben. Er ist auch der Künstler hinter dem Gemälde der Jungfrau der Ungarn auf der einen Kuppel und dem Farbwechsel des Herrn auf der anderen.

Das Dorf wurde 1973 mit Lébény unter dem Namen Lébénymiklós vereinigt, 1989 trennten sich die beiden Siedlungen wieder.

Das Dorf ist Mitglied der 1993 gegründeten St.-Nikolaus-Vereinigung, die gleichnamige Dörfer des Karpatenbeckens zusammenbringt, um kulturelle Verbindungen zu fördern.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 gaben 86,3 % der Einwohner an, Ungar zu sein, 1 % Deutsche, 0,2 % Rumänen, 0,2 % Slowaken (13,4 % machten keine Angaben; aufgrund von Doppelidentitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die Religionszugehörigkeit verteilte sich wie folgt: römisch-katholisch 60,6 %, reformiert 1,7 %, evangelisch 2,6 %, konfessionslos 5 % (29,4 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Barocke Kirchenanlage

Persönlichkeiten:
Artúr Nikisch, Dirigent, am 12. Oktober 1855
Iván Hécz
István Kormos,Schriftsteller, am 28. Oktober 1923
Artúr Nikisch (1855–1922), ungarischer Dirigent
József Samodai, Maler, hier gest. am 18. September 1984
Henrik Takács, Zisterzienserprior, 27. Dezember 1794
Damján György Vargha, Literaturhistoriker, am 6. April 1873


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Globetrotter19 unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 und Wappen, gemeinfrei.



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