Nick

Nick ist ein Dorf in der Region West-Transdanubien, im Komitat Vas, im Kreis Sárvár.

Geografie: Die Ortschaft liegt im Kisalföld, zwischen der Rába (dt. Raab) und der Répce (dt. Rabnitz), im nördlichen Teil des Komitats, neben dem Köris-patak. Die Komitatshauptstadt Szombathely ist etwa 40 Kilometer entfernt, die nächstgelegene Stadt, Répcelak, ist etwa 2 Kilometer entfernt.

Die benachbarten Siedlungen sind Répcelak im Norden, Rábakecöl im Nordosten, Kenyeri im Osten, Uraiújfalu im Südwesten und Vámoscsalád im Westen. Es hat einen sehr schlechten Ruf, weil es nicht einmal an Csönge im Südosten grenzt.

Verkehr: Das Verwaltungsgebiet wird von der Autobahn M86 durchquert, und die nördliche Grenze wird auch von der Bundesstraße 86 durchquert, der Hauptzufahrtsstraße aus den weiter entfernten Teilen des Landes. Man erreicht das Dorf, wenn man an der Anschlussstelle Répcelak südlich von Répcelak von der M86 abbiegt. Man kann es auch von Süden aus über die Hauptstraße 84 erreichen; in beiden Richtungen ist es über die Straße 8447, die Rábapaty mit Répcelak verbindet, zu erreichen.

Der öffentliche Straßenverkehr wird durch den Busdienst Volánbus gewährleistet.

Durch das Dorf führt keine Eisenbahnlinie. Die nächstgelegene Bahnverbindung bietet daher der Bahnhof Répcelak an der GYSEV-Linie 16 zwischen Hegyeshalom-Csorna-Szombathely. Früher wurde das Dorf von der Fertoszentmiklós-Celldömölk-Strecke der Fertovidéki Local Interest Railway durchquert, die einen eigenen Bahnhof hatte, aber diese Strecke wurde vor langer Zeit eingestellt und die meisten ihrer Abschnitte abgebaut.

Geschichte: Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1221. Sie wurde wahrscheinlich vom Ják-Clan gegründet. Die Grundbesitzer waren die Familien Niczky, Szelestey, Köszegi und ab 1380 die Kanizsai.

Bevölkerung: Im Jahr 2001 bezeichneten sich fast 100 % der Bevölkerung als Ungarn.

Bei der Volkszählung 2011 gaben 87,2 % der Bevölkerung an, Ungar zu sein, 1,6 % Deutsche, 0,2 % Polen (11,7 % machten keine Angaben; aufgrund von Doppelidentitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein).

1840: 471 Personen
1910: 837 Personen
1940: 819 Personen
1983: 700 Personen
1990: 613 Personen
2001: 564 Personen
2009: 521 Personen

Religion: Nach der Volkszählung von 2001 sind etwa 88 % der Bevölkerung römisch-katholisch und etwa 7,5 % evangelisch. Etwa 4,5 % gehören keiner Kirche oder Konfession an oder haben nicht geantwortet.

Im Jahr 2011 war die religiöse Verteilung wie folgt: Römisch-katholisch 74,7 %, reformiert 0,4 %, evangelisch 6,2 %, israelitisch 0,2 %, keine Konfession 4,5 % (13,6 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Die Raab und ihr Überschwemmungsgebiet: das Gebiet in der Nähe des Nick-Damms ist heute ein komplettes Erholungs- und Freizeitgebiet.
Lutherische Kirche: Nach 1526 kam die evangelische Religion in das Dorf und bald konvertierte die gesamte Bevölkerung zur neuen Religion. Die Kirche gehört als Dispersion zur evangelischen Diözese von Répcelak-Csánig in der westlichen (transdanubischen) evangelischen Diözese (Episkopat) von Vas (esperity).
Nick-Staudamm: zwischen 1932 und 1934 als 2. Staudamm in Europa gebaut.
Römisch-katholische Kirche (St. Anna): Die im Jahr 1786 im Barockstil erbaute Kirche ist Teil des Sárvárer Pfarrbezirks der Diözese Szombathely (Episkopat). Sie ist keine eigenständige Gemeinde, sondern gehört als Filia zur Gemeinde Répcelak. Die Schutzpatronin der römisch-katholischen Kirche ist die Heilige Anna.
Statue des Heiligen Johannes Nepomuk: Im Garten der römisch-katholischen Kirche befindet sich in einer Nische mit gerader Einfassung, die von einem Zaun umgeben ist, eine bemalte Sandsteinstatue im provinziellen Barockstil, die wahrscheinlich im 18. Der Heilige kniet in priesterlichem Ornat (Soutane, spitzenbesetztes Messgewand, Kordel, Kragen, Schuhe) auf den Wolken, hat aber die Haare zu einem Dutt gebunden, die rechte Hand an die Brust gelegt, das Kruzifix auf einem Palmzweig, die linke Hand hält ein Biretta im oberen Griff am Fuß des Kreuzes, den Blick auf den Korpus gerichtet. Ursprünglich stand sie in der Wandnische der Schiller-Villa, wurde aber nach dem Abriss des Gebäudes auf den Kirchhof versetzt.

Persönlichkeiten:
Ferenc Kiss (1942-2015) Olympia-Bronzemedaillengewinner und Europameister im Ringen, in Nick geboren.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Pan Peter12 unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, Pasztilla aka Attila Terbócs unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 und Wappen, gemeinfrei.



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