Répceszentgyörgy

Répceszentgyörgy ist ein Dorf in der westtransdanubischen Region, im Komitat Vas, im Kreis Sárvár.

Geografie: Das Dorf liegt am rechten Ufer des Flusses Répce im nördlichen Teil der Grafschaft. Die benachbarten Siedlungen sind Hegyfalu im Osten, Pósfa im Süden, Szeleste im Südwesten, Gór im Westen und Chernelházadamonya am linken Ufer der Répce im Norden. Die Komitatshauptstadt Szombathely ist etwa 25 km entfernt, Sárvár und Répcelak sind jeweils etwa 15-15 km entfernt.

Verkehr: Auf dem Landweg ist die Orschaft von der Hauptstraße 86 aus zu erreichen, indem man von Hegyfalu auf der Straße 8632 nach Westen abbiegt; man kann es auch von aus auf derselben Straße erreichen, und zwar aus Richtung der Straße 8614 zwischen Tompaládony (Hauptstraße 84) und Csepreg.

Der öffentliche Straßenverkehr wird durch den Busdienst Volánbus gewährleistet.

Die Siedlung wird nicht von einer Eisenbahnlinie durchquert, obwohl die Eisenbahnlinie Nr. 16 der MÁV Hegyeshalom-Szombathely in unmittelbarer Nähe der Südgrenze verläuft. Die nächstgelegene Bahnverbindung ist der Bahnhof Hegyfalu, etwa 4,5 km östlich.

Geschichte: Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes geht auf das Jahr 1415 zurück, und zwar in Form von Zenthgerg. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es im Besitz der Familie Szentgyörgyi Horváth. Sie hatte das Recht, 4 Landmessen pro Jahr abzuhalten, was auch den Status einer Feldstadt bedeutete.

Im Jahr 1599 konvertierte die Bevölkerung zum Luthertum.

Bevölkerung: Im Jahr 2001 bezeichneten sich 100 % der Bevölkerung als Ungarn.

Bei der Volkszählung 2011 gaben 94 % der Bevölkerung an, Ungar zu sein, 6,9 % gaben an, Deutsche zu sein (3,4 % machten keine Angaben; aufgrund von Doppelidentitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein).

1840: 299 Personen
1910: 376 Personen
1940: 421 Personen
1983: 279 Personen
1990: 247 Personen
2001: 132 Personen
2009: 115 Personen

Religion: Nach der Volkszählung von 2001 sind etwa 93 % der Bevölkerung römisch-katholisch und etwa 4 % reformiert. Etwa 3 % gehören keiner Kirche oder Konfession an oder haben nicht geantwortet.

Im Jahr 2011 war die religiöse Verteilung wie folgt: Römisch-katholisch 83,6 %, reformiert 5,2 %, evangelisch 2,6 %, keine Konfession 0,9 % (7,8 % machten keine Angaben).

Kultur und sehenswürdigkeiten:
Evangelische Kirche: Die Kirche gehört zur evangelischen Gemeinde von Nagygeresd in der Diözese Vasi der westlichen (transdanubischen) evangelischen Diözese der Diözese Vasi, als eine Dispersion.
Gedenksäulen: Die Gedenksäulen für die Märtyrer von Arad.
Kerti lak: Um 1790 nach den Plänen von Menyhért Hefele erbaut.
Marienstatue
Reformierte Kirche: Sie gehört zur reformierten Diözese örség (esperesség) der transdanubischen reformierten Diözese (Episkopat).
Römisch-katholische St.-Georgs-Kirche: Ursprünglich im Mittelalter erbaut. Es wurde 1770 von der Familie Horváth aus Szentgyörgyi wieder aufgebaut und um 1880 im eklektischen Stil umgebaut. Die interessanteste Sehenswürdigkeit ist das Taufbecken aus schwarzem Marmor aus dem Jahr 1777 mit einem figuralen Messingdach, das die Taufe Jesu darstellt. Die katholischen Register werden seit 1716 geführt.
Schloss Szentgyörgyi-Horváth: Das Schloss wurde von Zsigmond Horváth Szentgyörgyi gebaut. Es ist ein einstöckiges Gebäude. Im späten 19. Jahrhundert wurde es im eklektischen Stil umgebaut.
Schlosspark: Der Park des Schlosses ist ein Naturschutzgebiet.
Wirtschaftsgebäude: um 1790 erbaut, entworfen von Menyhért Hefele im spätbarocken Stil.

Persönlichkeiten:
Graf János Zabolai Mikes (1876-1945) Bischof von Szombathely, Titularerzbischof.
János S. Kováts, Literaturhistoriker, Sprachwissenschaftler, Lehrbuchautor.
Dezso Bozzay (1912-1974) war ein Industriedesigner, Architekt und Industriekünstler, einer der Pioniere des modernen Industriedesigns in Ungarn.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Nxr-at unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 und Wappen, gemeinfrei.



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