Sorkikápolna (Kappelnau)

Sorkikápolna (dt.: Kappelnau) ist ein Dorf im Komitat Vas, im Kreis Szombathely.

Geografie: Das Dorf liegt am südlichen Rand der Gyöngyös-Ebene, am rechten Ufer des Sorok-Baches, 15 km südöstlich von Szombathely.

Die Hauptstraße ist die 8442, die auch über die Hauptstraßen 87 und 86 zu erreichen ist. Die Außenbezirke werden auch durch die Straßen 8704 und 8705 erschlossen.

Die Eisenbahnlinie Szombathely-Nagykanizsa verläuft entlang der östlichen Grenze, die nächstgelegene Haltestelle befindet sich in Sorkifalud, nur eineinhalb Kilometer östlich des Dorfzentrums.

Geschichte: Die Stadt wurde erstmals 1411 als Kapolna erwähnt. Der Name stammt von der dem Heiligen László geweihten Kapelle, die 1301 am Rande des benachbarten Sorokpolány stand. Im Jahr 1418 wurde es in Verbindung mit dem Dorf Zalak als "Poss. Kapolna alio nomine Zalak ac poss. Thothfalu al. nom. similiter Zalak" in schriftlichen Quellen, was zeigt, dass es praktisch mit dem Nachbardorf Tothfalu als Zalak identifiziert wurde. Im 15. Jahrhundert war es im Besitz der Familien Kápolnai und Gersei Peto. In der Mitte des 16. Jahrhunderts war es im Besitz der Familie Polányi. Im Jahr 1549 wurde sie für zehneinhalb Träger besteuert, im Jahr 1698 für 88 Träger. Im Jahr 1787 lebten hier 145 Einwohner in 20 Häusern.

Nach András Vályi "KÁPOLNÁSFALVA. Dorf von Elegyes Vas Várm. landete Herr G. Niczky Herr, seine Einwohner sind Katholiken, seine Grenze ist sikos, sein Land ist fruchtbar, seine Wiese ist genug, sein Holz, Weide, Wald ist reich.

Nach Elek Fényes, "Kápolnásfalu, ungarisches Dorf, in Vas vmegye, auf der Sorok-Seite, p. Szombathely, 120 kath., 80 ref. Einwohner. Birja gr. Hugonnai Gusztáv."

In der Monographie von Vas vármegye Sorki-Kápolna, ungarisches Dorf am Sorok-Bach, in der Nähe der Eisenbahnlinie von Szombathely nach Nagy-Kanizsa. Zahl der Häuser 32, Zahl der Einwohner 215, Religion r. kath., Zweig ev. und ev. ref. Die Eigentümer sind die Familie Erdödy.

Das zu ihm gehörende Dorf Sorkitót wird ebenfalls 1418 im Zusammenhang mit dem nahe gelegenen Dorf Zalak erwähnt. Kapolna alio nomine Zalak ac poss. Thothfalu al. nom. similiter Zalak. Im Jahr 1466 Poss. Thothfalu im Jahr 1466. Im 15. Jahrhundert war es im Besitz der Familie Váti.[6] 1549 wurde es mit 18, 1698 mit 90 Portionen besteuert. Im Jahr 1787 lebten hier 156 Einwohner in 15 Häusern.

Nach Elek Fényes, "Sorki-Tótfalu, ungarisches Dorf, Vas vmegye, bei Sorok, 125 kath., 63 ref. Seine Grenzen sind recht steinig und fruchtbar. F. u. gr. Hugonnay und der Familie Jellencsics. Ut. p. Szombathely."

In der Monographie von Vas vármegye Sorki-Tótfalu, einem ungarischen Dorf am Sorok-Bach. Zahl der Häuser 33, Zahl der Einwohner 274. Die Eisenbahnlinie von Szombathely nach Kanizsa verläuft entlang der Grenze. Die Grundbesitzer waren die Familie Baron Mikos und der Graf Hugonnay. Der heutige Besitzer ist Graf László Szápáry.

Im Jahr 1910 hatte es 202 Einwohner. Sorkikápolna und Sorkitótfalut wurden im Jahr 1941 vereinigt.

Gemeindewappen: ein dreieckiger Schild mit einem silbernen Wellenmast unten, einem blauen Feld unten und einem silbernen Feld im oberen roten Feld, einer Fünf-Tore-Burg unten und einer Drei-Tore-Burg oben, mit einem nach rechts gewandten goldenen Drachen. Der Schild wird von einem goldenen Baldachin mit drei Zweigen gekrönt, und am unteren Rand befindet sich ein goldenes Band mit dem Namen des Dorfes.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 bezeichneten sich 88 % der Einwohner als Ungarn, 1,9 % als Deutsche, 0,4 % als Roma und 0,4 % als Kroaten (12 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die Religionszugehörigkeit verteilte sich wie folgt: römisch-katholisch 57,9 %, evangelisch 5,6 %, reformiert 11,7 %, konfessionslos 4,9 % (19,5 % machten keine Angaben).

Persönlichkeiten:
János Adorján: Maschinenbauingenieur und Pionier der ungarischen Luftfahrt, wurde am 1. Januar 1882 in Sorkitótfalju geboren. Er war der erste, der in Ungarn ein Flugzeug baute, mit dem er 1909 mehrere Starts erfolgreich absolvierte.
Veronika Foki: ungarische Schauspielerin. Geboren am 31. Januar 1986 in Szombathely. Sie hat ihre Kindheit in dem Dorf verbracht und besucht ihre Familie regelmäßig.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Glockenturm: Der Glockenturm befindet sich an der Alkotmány-Straße. Die neuerliche Einweihung des im 2020 renovierten Glockenturms fand im September 2020, im Beisein von V. Zsolt Németh, Mitglied des Parlaments, statt. Im Zuge dessen wurde der Platz vor dem Glockenturm geschottert, mit Blumentrögen und Sitzbank versehen und zum Hauptplatz ernannt. Zu Ostern wird der Baum neben dem Glockenturm mit bunten Ostereiern verziert.
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal befindet sich an der Alkotmány-Straße. Der Gedenkstein wurde vom Steinmetz Bozzay aus Szombathely angefertigt. Es ist eine lange Tradition in Sorkikápolna, dass am Jahrestag der Revolution und Freiheitskampfes im Jahr 1848 gemeinsam mit den Dorfbewohnern an die Helden und Soldaten erinnert wird.
Kulturhaus: Das Kulturhaus befindet sich an der Alkotmány-Straße in Sorkikápolna.
Spritzenwagen der Feuerwehr


Größere Karte anzeigen

Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Nxr-at unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, Darinko, gemeinfrei, Wappen, gemeinfrei.



Disclaimer

Einige Texte sind von der freien Wikipedia kopiert und angepasst worden. Die allermeisten Bild- und Mediendateien sind aus eigener Quelle und können auf Anfrage für eigene Webseiten verwendet werden. Sollten sich dennoch Bild- oder Mediendateien auf dieser Seite finden, welche einen Copyright unterliegen, so bitte ich um Verständigung per Email office@nikles.net, damit ich einen Copyright-Vermerk bzw. Weblink anbringen kann, bzw. auf Wunsch die Bild- oder Mediendateien löschen kann.

Kontakt

Bevorzugte Kontaktaufnahme ist Email.

Telefax: 03322/44384
Email: office@nikles.net
Website: www.nikles.net

Günter Nikles,
Josef Reichl-Straße 17a/7,
A-7540 Güssing
Österreich