Cookie Consent by Privacy Policies Generator website

Sorokpolány (Neudorfsbruck-Blambach)

Sorokpolány (dt.: Neudorfsbruck-Blambach) ist ein Dorf im Komitat Vas, im Kreis Szombathely.

Geografie: Sorokpolány liegt am südlichen Rand der Gyöngyös-Ebene, auf einem Hochplateau am rechten Ufer des Sorok-Bachs, 14 km süd-südöstlich von Szombathely.

Die Hauptstraße ist die 8704, und das Verwaltungsgebiet wird auch von den Straßen 8442 und 8705 erschlossen.

Es gibt keine Eisenbahnlinie, die nächstgelegene Bahnverbindung ist der Bahnhof Ják-Balogunyom der Bahnlinie Szombathely-Szentgotthárd, etwa 5 km nordwestlich.

Geschichte: Sorokpolány wurde 1939 durch den Zusammenschluss von Sorkipolány und Sorokújfalu gegründet.

Das Dorf wurde erstmals 1265 als Pulan erwähnt. Der Name leitet sich von dem slawischen Substantiv polanya (= offenes, unfruchtbares Gebiet, Ebene) ab. Im Jahr 1301 wird sie als Palan, 1410 als Polyan erwähnt. 1301 stand in ihren Grenzen eine Kapelle, die St. ászló geweiht war. Sie gehörte den Familien von Unyan, Polyan und anderen. Sorokújfalu wird erstmals 1450 als Poss. Wyfalw erwähnt. Sie gehörte den Hidvégieké und anderen Adligen. Im Siedlungsgebiet wurde ein Friedhof aus der Árpád-Zeit ausgegraben, und die heutige Kirche stand bereits im 15. Der Vorgänger des heutigen Schlosses war wahrscheinlich ein mittelalterlicher Herrensitz. Nach der Türkenzeit war es im Besitz der Familien Akacs, Bácsmegyei und Mankóbüki. Danach war die Familie Rumy der Grundherr des Dorfes, aber 1820 wurde es an László Mikos Taródházi verkauft. Er baute auch das Schloss um 1850 im Barockstil.

Nach András Vályi "ÚJFALU. Sorki Újfalu. Vas Várm. erdiger Herr mehrerer Herren, liegt in der Nähe von Kis Unyom und seinem Zweig; seine Grenze ist ihm ähnlich."

Nach Elek Fényes, "Polány, ein ungarisches Dorf, im Komitat Vas, in der Nähe von Sorok, 120 kath. Einwohner, eine Gegend mit einer sehr fruchtbaren Grenze. Birják gr. Hugonnai, Polányi, Korcsmáros. Ut. p. Szombathely."

In der Monographie von Vas vármegye "Sorki-Polány liegt auch in der Nähe des Sorok-Baches. Die Zahl der Häuser beträgt 32, die der Einwohner 227. Sie sind Ungarn und ihre Religion ist R. kath., B. ev. und ev. ref. Postamt und Telegrafenamt Kis-Unyom. Ihre Grundherren waren die Familien Polányi, Baron Mesznil, Hugonnay und Mikos. Die kath. Kirche wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts gebaut. In seiner Wand kann man das Schirmmolekül von Ferencz Bátsmegyey sehen, vor 1686 der Hauptnotar von Vas- Zala- und Somogyvármegyek, nach 1686 der Stellvertreter von Vasvármegyek. Sorok-Ujfalu ist ein ungarisches Dorf mit 48 Häusern und 531 katholischen und evangelischen Einwohnern. Postamt und Telegrafenamt Kis-Unyom. Hier mündet der Sorok-Bach in den Perint-Bach."

Das Gut Sorokújfau wurde 1890 von der Familie Szapáry erworben. Im Jahr 1910 verkaufte die finanziell angeschlagene Familie Szapáry das Gebäude an Gyula Gött, und 1916 kaufte es Baron István Haupt Buchenrode. Die Familie behielt das Anwesen bis 1945.

Im Jahr 1910 hatte Sorkipolány 291 ungarische Einwohner, Sorokújfalu 637.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 gaben 91 % der Einwohner an, Ungar zu sein, 0,5 % Deutsche, 1,7 % Roma (9 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die Religionszugehörigkeit verteilte sich wie folgt: römisch-katholisch 68,2 %, evangelisch 1,1 %, reformiert 4,4 %, konfessionslos 7,1 % (17,4 % machten keine Angaben).

Kirche: Die römisch-katholische Kirche, die Unserer Lieben Frau von Mariä Himmelfahrt geweiht ist, weist mit ihrer gotischen Außenwand aus dem 15. Jahrhundert Reste von Fresken auf und besitzt im Inneren ein Grabmal aus dem Jahr 1697. Die Kirche wurde 1842 wiederaufgebaut. Der Turm ist mittelalterlich und reicht bis zur Höhe der Glocken.
Schloss Szapáry: Das Herrenhaus von Szapáry wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von der Familie Mikos im eklektischen Stil erbaut. Heute befindet es sich in Privatbesitz.
Mausoleum der Familie Szapáry: Es handelt sich um ein Neorenaissance-Mausoleum der Familie Szapáry aus dem Jahr 1878.


Größere Karte anzeigen

Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Nxr-at unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, Darinko, gemeinfrei, Pan Peter, gemeinfrei und Wappen, gemeinfrei.



Disclaimer

Einige Texte sind von der freien Wikipedia kopiert und angepasst worden. Die allermeisten Bild- und Mediendateien sind aus eigener Quelle und können auf Anfrage für eigene Webseiten verwendet werden. Sollten sich dennoch Bild- oder Mediendateien auf dieser Seite finden, welche einen Copyright unterliegen, so bitte ich um Verständigung per Email office@nikles.net, damit ich einen Copyright-Vermerk bzw. Weblink anbringen kann, bzw. auf Wunsch die Bild- oder Mediendateien löschen kann.

Kontakt

Bevorzugte Kontaktaufnahme ist Email.

Telefax: 03322/44384
Email: office@nikles.net
Website: www.nikles.net

Günter Nikles,
Josef Reichl-Straße 17a/7,
A-7540 Güssing
Österreich