Szakonyfalu (Eckersdorf)

Szakonyfalu (slowenisch: Sakalovci, deutsch: Eckersdorf) ist ein Dorf im Kreis Szentgotthárd im Komitat Vas.

Geografie: Szakonyfalu liegt 6 km südwestlich von Szentgotthárd, das Verwaltungsgebiet der Stadt wird von der Straße 7454 durchquert, aber zum Zentrum führt nur die von ihr abzweigende Straße 74 182.

Geschichte: Das Dorf befand sich bis Mitte des 17. Jahrhunderts in einem anderen Gebiet. Sie befand sich viel weiter südlich und erstreckte sich in das Gebiet der heutigen Apátistvánfalva und Kétvölgy. Während der Schlacht von Szentgotthárd im Jahre 1664 nahm die türkische Armee hier einen Brückenkopf an der Raab ein, das Dorf wurde niedergebrannt und die Bevölkerung floh. Nach der Schlacht kehrten die Bewohner zurück und bauten ihr Dorf am ehemaligen Brückenkopf wieder auf.

Das Dorf wird auch von einer Roma-Minderheit bewohnt, von denen die meisten slowenisch (vendisch) sprechen.

Bürgermeister:
1990-1994: József Fasching (unabhängig)
1994-1998: Antal Csrenkó (unabhängig)
1998-2002: Antal Csrenkó (unabhängig)
2003-2006: Antal Csrenkó (Unabhängig)
2006-2010: Antal Csrenkó (Unabhängig)
2010-2013: István Császár Tamás (unabhängig)
2013-2014: Valéria Rogán (Fidesz)
2014-2019: Valéria Rogán (Fidesz-KDNP)
Ab 2019: Rogán Valéria (Fidesz-KDNP)

Nach den Kommunalwahlen am 20. Oktober 2002 konnte aufgrund von Stimmengleichheit kein Ergebnis für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde bekannt gegeben werden. Von den 293 wahlberechtigten Einwohnern gingen an diesem Tag 250 zur Wahl, vier von ihnen gaben ungültige Stimmen ab, und 120-120 der gültigen Stimmen wurden für zwei Kandidaten abgegeben, die als unabhängige slowenische Minderheiten kandidieren, den ehemaligen Bürgermeister Antal Csrenkó und einen seiner Herausforderer, József Fasching. Die notwendige Nachwahl des Bürgermeisters fand am 27. April 2003 statt, bei der Csrenkó fast doppelt so viele Stimmen wie Fasching erhielt.

Am 12. Mai 2013 fand in Szakonyfalu eine weitere Bürgermeister-Nachwahl statt, diesmal aufgrund des Rücktritts des bisherigen Bürgermeisters.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 identifizierten sich 87,6 % der Einwohner als Ungarn, 41,6 % als Slowenen, 3,7 % als Deutsche, 5,6 % als Roma (11,2 % machten keine Angaben; aufgrund von Doppelidentitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die religiöse Aufteilung war wie folgt: römisch-katholisch 77 %, reformiert 0,3 %, griechisch-katholisch 0,3 %, konfessionslos 3,9 % (18,5 % machten keine Angaben).


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Doncsecz(II), gemeinfrei und DoncseczII unter der Lizenz CC BY-SA 3.0.



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