Telekes (Grundberg)

Telekes (dt. Grundberg) ist ein Dorf im Komitat Vas, Kreis Vasvár.

Geografie: Telekes liegt im Süden des Komitats Vas, in der Region Kemeneshát, im Tal des Sárvíz-patak, an der Straße 7442 zwischen Györvár und Gersekarát. Vasvár ist 14 km entfernt, Zalaegerszeg 20 km und Körmend 24 km. Es gibt direkte Busverbindungen zu allen drei Städten.

Geschichte: Telcus wurde erstmals 1255 erwähnt. Der Name leitet sich von dem ungarischen Substantiv telek ab, das ursprünglich gedüngtes Land bedeutete. In schriftlichen Quellen wird es 1282 als Thelekus, 1293 als Telukus, 1408 als Thelekes, 1454 als Thelekws, 1475 als Thelekews erwähnt. Es gehörte der Familie Telekesi (Szepetki, Biki Basó, ollari Tompa).

Nach András Vályi "TELEKES. Ungarisches Dorf in Vas Várm. Landherren von mehreren Herrschaften, seine Einwohner sind verschieden, es liegt in der Nähe von Gerse, und ist dessen Zweig; in seinen Grenzen hat es Weide und Bäume, aber sein Ackerland ist karg, und sein Weinberg ist gering."

Nach Elek Fényes, "Telekes, ein ungarisches Dorf im Komitat Vas, in der Nähe von Zala, 384 kath., 8 jüdische Einwohner. Schöner Wald, viele Weiden. F. u. Ebergényi, Dereskey, s m. t. Ut. p. Vasvár."

In der Monographie von Vas vármegye "Alsó-Telekes, mit 66 Häusern und 542 ungarischen römisch-katholischen und ev. Zweigbewohnern. Postamt Andrásfa, Telegraf Gyorvár. Es gibt zwei katholische Kirchen; eine wurde um 1700, die andere um 1800 erbaut. Seine Grundherren waren die Familien Delecskey und Ebergényi."

Die Gemeinde besteht aus den Teilen von Nieder- und Ober-Telekes, die Anfang des 20. Jahrhunderts vereinigt wurden. Im Jahr 1910 hatte Telekes 709 ungarische Einwohner. Sie gehörte zum Bezirk Vasvár im Komitat Vas.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 gaben 65,9 % der Einwohner an, Ungar zu sein, 0,4 % Roma (34,1 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die Religionszugehörigkeit verteilte sich wie folgt: römisch-katholisch 61,6 %, reformiert 0,6 %, griechisch-katholisch 0,2 %, konfessionslos 1,5 % (36,2 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Holzkreuz: Das Holzkreuz befindet sich bei der Kirche Hl. Dreifaltigkeit
2 Kirchen: Es gibt zwei römisch-katholische Kirchen. Das eine wurde um 1700 gebaut, das andere um 1800. Die Kirche im unteren Teleken (Aslótelekes) ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht, die im oberen Teleken (Felsötelekes) der Heiligen Jungfrau Maria.
Kriegerdenkmal: Soldatendenkmal für den ersten und zweiten Weltkrieg in der Petöfi-Straße, gefertigt vom Bildhauer Lesenyei Márta.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Darinko, gemeinfrei, Google Maps und Wappen, gemeinfrei.



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