Tormásliget

Tormásliget ist ein Dorf im Komitat Vas, im Kreis Köszeg.

Geografie: Das Dorf liegt 6 km nordöstlich von Csepreg. Die Nachbarorte sind Egyházasfalu im Norden, Újkér im Nordosten, Iklanberény im Osten, Lócs im Südosten und Csepreg im Südwesten. Im Westen grent es an Szakony (Felsöszakony und Alsószakony).

Verkehr: Der einfachste Zugang auf der Straße ist von der Hauptstraße 84 über Újkéri auf der Straße 8624, die auch mit Csepreg verbunden ist. Von Lócs aus führt die Straße 8644 zum Dorf.

Von den nationalen Eisenbahnlinien wird das Dorf von der Bahnlinie Sopron-Szombathely bedient, die Bahn hat hier eine Haltestelle; die Haltestelle Tormásliget befindet sich am östlichen Rand des Dorfes, gleich neben dem Bahnübergang der Straße 8624, auf der Nordseite.

Geschichte: Im 16. Jahrhundert war das Gebiet des heutigen Dorfes im Besitz der Familie Nádasdy, die hier ein Gehöft errichtete. Nach der Nádasdy-Verschwörung erwarb die Familie Draskovich den beschlagnahmten Besitz. Im Jahr 1731 wurde Frau Zinzendorf (Joachim) die Besitzerin, und ihre Tochter verkaufte es 1775 an Graf Antal Jankovich. Von da an war es nur noch eine Hütte, in der nur die Familien der Hirten und Förster wohnten. Im Jahr 1850 gab es zwei landwirtschaftliche Gebäude, in denen 31 Personen lebten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte es der Familie Markovich, dann der Familie Bauer, die in den 1860er Jahren in diesem Gebiet einen Musterbauernhof einrichtete, der zum Zentrum dieser Tätigkeit wurde. Dank der Familie Bauer verfügte das Dorf auch über einen Bahnhof und eine Schule. Im Jahr 1883 baute Ferenc Bauer hier ein zweistöckiges Haus. Die Siedlung blieb ein vorstädtisches Wohngebiet der Stadt Csepreg.

Die Siedlung war lange Zeit ein vorstädtisches Wohnviertel von Csepreg. Im Jahr 1993 beschlossen die Einwohner der Gemeinde, sich von Csepreg zu trennen, und seit dem 1. Juli 1993 ist Tormásliget eine unabhängige Gemeinde.

Bis 2012 war das Gebiet Teil der Subregion Csepreg.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 bezeichneten sich 94,2 % der Einwohner als Ungarn, 1,6 % als Deutsche, 1 % als Slowenen, 0,3 % als Rumänen, 0,3 % als Kroaten, 0,3 % als Slowaken (5,8 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die Religionszugehörigkeit verteilte sich wie folgt: römisch-katholisch 79,9 %, reformiert 0,3 %, evangelisch 1,9 %, konfessionslos 1,6 % (16,2 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Angol Park: Die Familie Bauer schuf auf dem mehrere Hektar großen Gelände gegenüber dem Schloss einen Park mit einheimischen Wäldern und Sträuchern zur Erholung und Entspannung, und Ferenc Bauer baute die Kapelle im Park, die 1996 zu einer Kirche erweitert wurde.
Harangláb Meggyespusztán: Glockenturm in Meggyespuszta.
Kirche Jungfrau Maria: Die römisch-katholische Kirche, die der Jungfrau Maria gewidmet ist, war ursprünglich die Kapelle des Schlosses. Die Kirche wurde 1996 vergrößert.
Schloss Bauer: Das Schloss Bauer wurde 1883 erbaut und hat nach wiederholten Umbauten seine ursprüngliche Form völlig verloren, nur ein Teil der Verzierungen ist erhalten geblieben.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Darinko, gemeinfrei und Nxr-at unter der Lizenz CC BY-SA 4.0.



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