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Vassurány (Schrambach)

Vassurány (dt.: Schrambach) ist ein Dorf im Komitat Vas, im Kreis Szombathely.

Geografie: 10 km nordöstlich von Szombathely, im nördlichen Teil der Gyöngyös-Ebene, am Ufer des Surányi-Baches.

Sie ist mit dem Zug über die Bahnlinie Sopron-Szombathely (Haltestelle Salköveskút-Vassurány) zu erreichen.

Herkunft des Namens: Der Name leitet sich von dem alten ungarischen Personennamen Suran ab, der möglicherweise auf das slawische sur (= Substantiv) oder den Besenyo-Personennamen Sur zurückgeht, oder möglicherweise vom persischen Haus Suren.

Geschichte: Das Gebiet war bereits in der Römerzeit besiedelt, und in seinem Umfeld wurden römische Gräber gefunden. In der Gegend von Perec-major stand einst eine kleine Festung. Die heutige Siedlung wurde erstmals 1284 als Terra Suran erwähnt. Im Jahr 1366 wird sie als Swran bezeichnet. Es handelte sich um ein gemeinschaftliches Anwesen, das teilweise dem Herman-Clan gehörte.

Im Jahr 1698 hatte Alsósurány 56 Einwohner und Felsösurány 99. Bei der ersten offiziellen Volkszählung im Jahr 1787 wurden 221 Einwohner in 31 Häusern gezählt.

Nach Vályi András "SURÁNY. Dorf von Elegyes Vas Várm. landete Herr B. Silson Herr, seine Einwohner sind Katholiken, liegt nicht weit von Keménnyesallya, seine Grenze ist fruchtbar, seine Wiesen sind gut, es gibt geeignete Wege für den Verkauf."

Nach Elek Fényes, "Surány, ein ungarisches Dorf in Vas vgye, 317 kath. Einwohner. F. u. Szita, Gosztonyi, s t. m. Ut. post. Szombathely 1 Stunde."

In der Monographie von Vas vármegye heißt es: "Surány ist ein ungarisches Dorf mit 48 Häusern und 561 Einwohnern römisch-katholischen und evangelischen Glaubens. Postamt Acsád, Telegraf Vép. Das Dorf liegt an der Bahnlinie Szombathely-Sopron, und in seiner Umgebung wurden römische Gräber, Inschriftensteine und andere römische Denkmäler gefunden. Baron Schilson Castle. Hier befindet sich das große, schön eingerichtete und komfortable Schloss von Rottermann und Patzenhoffer, das im letzten Jahrhundert von Baron Schilson erbaut wurde. Danach ging es in den Besitz der Familie Sigray, des Grafen Zichy Bódog, der Grafen Festetich, des Grafen Motesiczky, der Grafen Károlyi und des Grafen Pálffy-Daun Vilmos über, von denen es die heutigen Besitzer kauften".

Im Jahr 1910 hatte sie 640 ungarische Einwohner und gehörte zum Bezirk Szombathely des Komitats Vas.

Bevölkerung: Bei der Volkszählung 2011 gaben 89 % der Einwohner an, Ungar zu sein, 1,8 % waren Deutsche (10,9 % machten keine Angaben; aufgrund der doppelten Identitäten kann die Gesamtzahl höher als 100 % sein). Die Religionszugehörigkeit verteilte sich wie folgt: römisch-katholisch 76,9 %, reformiert 1,3 %, evangelisch 3,2 %, konfessionslos 2,1 % (16,4 % machten keine Angaben).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Kirche Mariä Himmelfahrt: An der römisch-katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt, befindet sich ein römischer Grabstein mit Reiterreliefs in der Wand.
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal für beide Weltkriege hat ein Doppelkreuz und zwei Tafel mit Inschriften.
Schloss Schilson: Das Barockschloss Schilson wurde 1723 erbaut. Im Erdgeschoss befanden sich die Sala-terrana und die Kapelle. Derzeit befinden sich dort eine Schule, ein Kindergarten, eine Bibliothek und eine Arztpraxis.
Kapelle des Hl. Johannes Nepomuk: An der Brücke des Surányi-Baches befindet sich die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk, die im Barockstil im 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Eine rechteckige Skulptur in einem halbrunden, durchbrochenen Skulpturenhaus mit gebrochenem Bogen und Wellenlinien auf der Fassade, gekrönt mit einem Kreuz auf der Spitze, verschlossen durch ein Eisengitter, auf einem bemalten Steinpfosten mit vorstehendem Sockel und einem profilierten Gesims. Der heilige Priester im Ornat (geknöpfte Soutane, spitzenbesetzter Kranz, Schnurfries, Kragen, Biretta, Schuhe), stehend in leichten Kontrapositionen, die linke Hand auf ein in Schulterhöhe erhobenes Kruzifix gestützt, das auf einem Palmzweig ruht, die rechte Hand im Obergriff am Kreuzesstamm, den Blick über den Korpus hinweg. An der Innenwand des Statuenhauses befindet sich hinter der Statue ein fragmentarisches Wandgemälde, das die Szene des Martyriums des Heiligen, die Prager Karlsbrücke und Gebäude am Moldauufer zeigt.


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Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: Nxr-at unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, Pasztilla aka Attila Terbócs unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, Darinko, gemeinfrei und Wappen, gemeinfrei.



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